Rathaus informiert über ältere Photovoltaikanlagen


Der Metzinger Umweltberater Wolfang Zimmermann informiert ab sofort über neue Regelungen für ältere Photovoltaikanlagen.
 
Nach 20 Jahren Betrieb fallen in diesem Jahr etliche Photovoltaikanlagen aus der Förderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Dies gilt auch für Anlagen, die in Metzingen installiert wurden. Lange Zeit war nicht geklärt, wie es mit den ausgeförderten Anlagen weitergeht. Inzwischen stehe fest, dass jeder seine Anlage ohne technische Aufrüstung weiterbetreiben kann.
 
Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat nun gemeinsam mit dem Solar Cluster Baden-Württemberg ein Faktenpapier zu den ausgeförderten Photovoltaikanlagen verfasst. Hier die wichtigsten Regelungen im Überblick:
  • nach dem Ende der Vergütungsdauer der Anlage kann wie bisher weiterhin Photovoltaik-Strom ins Netz eingespeist werden. Der eingespeiste Strom wird vom Netzbetreiber mit dem Jahresmarktwert Solar vergütet. Dieser liegt bei rund drei bis vier Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh).
  • eine Umrüstung auf Eigenversorgung ist möglich und der Überschuss kann ins Stromnetz eingespeist werden.
  •  wer den erzeugten Strom zur Eigenversorgung nutzt, muss bis 30 kW keine EEG-Umlage zahlen, sofern er nicht mehr als 30 Megawattstunden (MWh) selbst pro Jahr verbraucht. Die Befreiung ist zeitlich unbefristet.
 
Der städtische Umweltberater Wolfgang Zimmermann informiert gerne telefonisch unter 07123/925-240 sowie per E-Mail an w.zimmermann@metzingen.de über die weiteren Regelungen rund um das Thema und stellt auch das Faktenpapier zur Verfügung.