„Leuchtturmprojekt Klimaschutzmanagement“: Neue Flutlichtanlage im Otto-Dipper-Stadion spart 13 Tonnen CO2 im Jahr.


Das Otto-Dipper-Stadion erstrahlt in neuem Licht. Grund dafür, ist die Modernisierung der Flutlichtanlage, sowohl auf dem Haupt- als auch den beiden Nebenplätzen durch eine umweltschonende und energieeinsparende LED –Technik. Dank ihr werden künftig 60 Prozent des bisherigen Strombedarfs eingespart.

„Das ist ein Leuchtturmprojekt“ sagt Peter Reiff, ehemaliger Gemeinderat und langjähriger Hauptakteur beim Metzinger Arbeitskreis Klima & Energie. Er strahlt. Weiß er doch wie lange dieses Projekt in Anbetracht der vergleichsweisen hohen Investitionskosten von 120.000 Euro schon diskutiert worden ist. Möglich geworden sei es letztendlich durch eine Förderung des Bundesumweltministeriums von 30.000 Euro, aber auch durch die gute Vorarbeit und das Engagement von Christian Stäblein, der bei der Stadt Metzingen im Bereich Gebäudemanagement tätig ist und Projektleiter war.

Das Projekt passe sehr gut zu den Zielen von „Metzingen will 2!“, dem Klimaschutzkonzept der Stadt, das bereits vor einigen Jahren von Metzinger Bürgern und Schülern auf den Weg gebracht worden ist. Bereits dort wurden eben solche Leuchtturmprojekte vorgeschlagen. Die Stadionbeleuchtung sei auch deshalb ein Leuchtturm, weil dort viele Sportler und Besucher die Veränderung wahrnehmen können und dadurch selber motiviert werden können, eigene Beleuchtung auf energiesparende LED umzustellen.

Vorab wurden im Detail die wirtschaftlichen Folgekosten wie Energiekosten, Unterhaltskosten als auch die Umweltaspekte unter Einbeziehung der tatsächlichen Betriebszeiten betrachtet. „Dem Klimaschutz kam hierbei eine besondere Bedeutung zu, da die CO2-Emmissionen durch neue technische Weiterentwicklungen erheblich reduziert werden können.“ sagt Christian Stäblein.

So beträgt die voraussichtliche jährliche Einsparung der Flutlichtanlage Ca. 22.018,2 kWh, was einer prozentualen Stromeinsparung von ca. 60% entspricht. Das widerrum entspricht einer Einsparung von 13,2 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr.

Weitere positive Effekte dieser vielversprechenden technologischen Weiterentwicklung sind unter anderem Insektenfreundlichkeit, die Ausleuchtungsqualität und die Reduzierung von sogenanntem „Lichtsmog“. Zudem verspricht die LED-Technik trotz hoher Investitionskosten von ca. 120.000 € eine lange Lebensdauer sowie geringe bis keine Wartungs- und Instandhaltungskosten.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

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