Kunstvolle Banner jetzt auch im Neugreuth, in Neuhausen und in Glems


Die Kunstbanner von der Stadtbücherei sind ab sofort auch im Neugreuth, in Neuhausen und in Glems zu sehen. Bedruckt mit Bildern und Texten von Metzinger Künstlerinnen und Künstlern sind die Banner bereits seit dem Frühjahr an der Fassade der Stadtbücherei auf dem Kelternplatz ausgestellt. Nun geht die Ausstellung mit dem Titel „KrisenFest – Kunst und Poesie“ in die nächste Runde – und zwar gleich auf zweierlei Art.

Um einen hängen seit einigen Tagen auf dem Kelternplatz die Banner aus der zweiten Runde der Ausstellung. So können also Interessierte dort neue Bilder und Texte entdecken. Zum einen hat es auf die Ausstellung im Stadtzentrum eine so positive Resonanz gegeben, dass die Werke aus der ersten Runde nun im Neugreuth am Gemeindezentrum, in Neuhausen an der Inneren Kelter und in Glems am Obstbaumuseum zeigt werden.

Die Idee für diese Ausweitung kam zuerst aus dem Neugreuth. Bürgerinnen und Bürger rund um das Ehepaar Lutz hatten den Gedanken, dass die kunstvollen Banner auch vor Ort im Neugreuth gut zur Geltung kommen würden. Großer Überzeugungsarbeit bedürfte es freilich nicht, um die Kunstaktion auszuweiten, denn die Organisatoren rund um den Leiter der Stadtbücherei Ulrich Koch, Walther Stonet von „Zugetextet“ und Michaela Pesch vom Kunstraum waren sofort von dieser Idee begeistert. Schnell war der Kontakt auch nach Neuhausen und Glems hergestellt, wo die Idee ebenfalls sogleich viele Unterstützer fand.

Entsprechend begeistert zeigten sich die Macher der Aktion auch kürzlich beim gemeinsamen Vor-Ort-Termin in Glems. „So wird die ganze Stadt zum Kunstraum“, betonte Walther Stonet. Die Kunstaktion sei verhältnismäßig unkompliziert zu organisieren und komme gleichzeitig bei den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut an. Zudem sei die Ausstellung jederzeit für alle frei zugänglich, man müsse sich nicht an Öffnungszeiten oder etwa einen Dresscode halten, ergänzte Mitorganisatorin Pesch.

Als nächste Schritte sollen auch die anderen Banner aus der zweiten und dritten Runde im Neugreuth und den Ortsteilen ausgestellen werden, wenn dies vor Ort gewünscht wäre. Für Willy Müller vom Obstbaumuseum Glems ist jetzt schon klar, dass er die Außenfassade des Gebäudes dafür gerne wieder zur Verfügung stellt. „Das ist ein echter Gewinn für Glems“, so Müller.