Metzingen beteiligt sich am Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden


Am 8. Juli findet alljährlich der weltweite Flaggentag des internationalen Bündnisses „Mayors for Peace“ („Bürgermeister für den Frieden“) statt. An diesem Tag wird überall auf der Welt die Flagge des Bündnisses gehisst in Erinnerung an die völkerrechtliche Verpflichtung zur vollständigen Abrüstung aller Atomwaffen.

So auch in Metzingen, denn die Sieben-Keltern-Stadt ist bereits seit rund drei Jahren Mitglied bei „Bürgermeister für den Frieden“. Gemeinsam haben Oberbürgermeisterin Carmen Haberstroh sowie Werner Schulz und Peter Hild von Arbeitskreis Frieden deshalb die grün-weiße Friedensfahne vor dem Rathaus aufgehängt.

Oberbürgermeisterin Carmen Haberstroh betonte zu diesem Anlass die Bedeutung des Flaggentags als sichtbares Zeichen gegen Atomwaffen. „Noch immer ist unsere Zukunft bedroht von schätzungsweise 13.000 Atomwaffen. Daher zeigen wir heute Flagge gegen diese grausamen Massenvernichtungswaffen.“, so Haberstroh.


Wer sind die Mayors for Peace

Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das weltweite Netzwerk setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf. Mehr als 8.000 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 700 Städte in Deutschland. Rund 400 Städte in Deutschland beteiligen sich am Flaggentag, der in diesem Jahr den bereits in Kraft getretenen Atomwaffenverbotsvertrag in den Fokus stellt. Die Atommächte haben den Vertrag nicht unterzeichnet und auch Deutschland ist dem Verbotsvertrag bislang nicht beigetreten. Weltweit appellieren die „Mayors for Peace“ daher an ihre jeweiligen Staaten den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen.

Mayors for Peace Flaggentag 2021