Fußverkehrscheck in Metzingen: Mehr Platz zum Gehen


In einem Auftakt-Workshop und zwei Begehungen wurde bereits viel über den Fußverkehr in Metzingen diskutiert und sowohl Lob als auch Kritik geäußert. Ziel des Fußverkehrs-Checks ist es, dass unterschiedliche Akteurinnen und Akteure die Belange des Fußverkehrs aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Dabei sollen die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen, denn sie kennen die Wege in ihrer Heimatstadt am besten und sind deshalb die Expertinnen und Experten vor Ort.

Fußverkehrscheck 2020 - Ein Projekt mit Unterstützung des Landes

Metzingen ist eine von zehn Kommunen in Baden-Württemberg, die an den Fußverkehrs-Checks 2020 des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg teilnehmen darf und dabei unterstützt wird, die Belange des Fußverkehrs in den Fokus zu rücken. Gemeinsam wollen das Land und die Stadt Metzingen mehr Verkehr auf die Füße verlagern, denn zu Fuß gehen ist die natürlichste und unabhängigste Form der Fortbewegung, dazu umwelt- und sozialverträglich und fördert die Gesundheit.

Bahnhof

Mögliche Themengebiete für den Bereich am Bahnhof sind die Orientierung, die Querung der Eisenbahnstraße, die Aufenthaltsqualität, die Barrierefreiheit, aber auch die Sitzgelegenheiten und die Begrünung. Bei der kürzlichen Vor-Ort-Begehung sind schon einige Ideen und Wünsche eingebracht worden, um die Situation zu verbessern.

Bahnhof

Urbanstraße/Christophstraße

Im Bereich Urbanstraße / Christophstraße steht ganz vorne die Querung, aber auch die Verbesserung der Sichtbeziehungen. Hier sollte auch etwas bei der Strukturierung der parkenden Fahrzeuge gemacht werden. Ein besonderes Merkmal ist an dieser Stelle, dass sie Teil des Schulwegs vieler Kinder ist und dies für alle Verkehrsteilnehmer verdeutlicht werden sollte.

Christophstraße

Kelternplatz/Schreiberei

Auch im Bereich Kelternplatz / Schreiberei geht es zum einen um die Querung und um eine Verbesserung der Sichtbeziehung. Barrierefreiheit ist ebenso ein Thema wie die Geschwindigkeit in diesem verkehrsberuhigten Bereich.

Kelternplatz

Reutlinger Straße/Marktplatz

An der Station Reutlinger Straße / Marktplatz geht es vor allem um die Aufenthaltsqualität; dabei spielen nicht nur Sitzgelegenheiten eine wichtige Rolle, sondern auch die Möglichkeit von Veranstaltungen auf dem Marktplatz und der Umgang mit der Außengastronomie. Ebenfalls wichtig ist die Barrierefreiheit.

Marktplatz

Schloßstraße/Gartenstraße

Im Kreuzungsbereich Schloßstraße / Gartenstraße, wo sich auch der Kindergarten Schloßstraße befinden, ist das wichtigste Thema die Querung der Schloßstraße. Hier muss verdeutlicht werden, dass es sich um einen verkehrsberuhigten Bereich handelt. Alle Verkehrsteilnehmer sollten bemerken, dass hier im Umfeld eine Einrichtung für Kinder ist und man deshalb besonders aufmerksam sein muss.

Hindenburgstraße

Im untersuchten Bereich der Hindenburgstraße geht es vor allem um Gehwege, Barrierefreiheit und auch um die Orientierung, denn Ortsfremde, die vom Bahnhof herkommen, finden manchmal nur schwer unsere schöne Innenstadt.

Haben Sie weitere Ideen?

Wenn Sie noch weitere Anmerkungen, Kritikpunkte oder frische Ideen für eine Verbesserung der Fußgängersituation haben, können Sie sich bis Sonntag, 6. September 2021, gerne bei unseren Mitarbeitern Sylvia Hokenmaier und Bertram Dieringer melden; am besten per E-Mail an s.hokenmaier@metzingen.de und b.dieringer@metzingen.de oder auch schriftlich an Stuttgarter Straße 2-4,  72555 Metzingen.

Weitere Informationen zum Projektverlauf gibt es auch im Internet auf den Seiten des Ministeriums für Verkehr (bitte einfach Link anklicken).

https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/mobilitaet-verkehr/fussverkehr/fussverkehrs-checks/.

Abschluss-Workshop am 20. September 2021

Der Abschluss-Workshop findet (sofern es die pandemische Situation zulässt) am Montag, 20. September 2021 in der Stadthalle statt. Dort werden die zahlreichen Anregungen und Vorschläge vorgestellt, die durch die Begehungen und die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger zusammengekommen sind. Diese werden vom zuständigen Fachbüro Planersocietät aufgearbeitet und dann mit den Bürgerinnen und Bürger zusammen diskutiert und priorisiert.

Bildquelle: Planersocietät