
Bidlingmaier, Rolf
Stadtarchiv
Im Jahreslauf gibt es Stadtführungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Dabei gibt es viel Neues in unserer Stadt zu entdecken, man erfährt Hintergründe, geschichtliche fakten, hört manche Anekdote aus vergangener Zeit. Es lohnt sich immer, Metzingen ab und zu neu zu entdecken!
Die Führungen dauern etwa eine Stunde. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt.
Tickets sind erhältlich in der Tourist-Information.
Sie wollen die Geschichte Metzingens kennen lernen? Dann ist dieser Stadtrundgang genau das Richtige für Sie. Die Führung geht durch das Zentrum der Sieben-Keltern-Stadt. Sie kommen an der Martinskirche, dem Rathaus, den Sieben Keltern und anderen wichtigen Baudenkmälern der Stadt vorbei. Sie erhalten einen Eindruck von den Plätzen der Stadt.
Die Entwicklung Metzingens ist durch die Industrialisierung geprägt. In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich die Stadt zur Outletcity gewandelt. Der Rundgang versetzt Sie zunächst in die Anfangsjahre der Industrialisierung. Anhand der Geschichte einzelner Unternehmen lernen Sie die Traditionslinien der Metzinger Industrie kennen und finden sich am Ende der Führung in der Welt der Outlets am Hugo-Boss-Platz wieder.
Straßennamen sind Ausdruck ihrer Zeit, wie zuletzt die Diskussion um die Umbenennung der Hindenburgstraße belegt hat. Ergänzend zur derzeitigen Serie über die Metzinger Straßen-namen unternehmen wir eine Führung durch die Innenstadt, in der Sie Interessantes über alte und neue Straßennamen erfahren werden.
Die Führung verspricht spannende Einblicke: Wir begeben uns zunächst in die Metzinger Unterwelt und schauen uns einige Weinkeller und Zeugnisse des Weinbaus an. Anschließend geht es in Höhe. Sie können das Metzinger Stadtzentrum und die Veränderungen in der Stadt durch einen Blick von oben erleben.
Die Jahre 1933 bis 1945 haben auch in Metzingen ihre Spuren hinterlassen. Hier konnten die Nationalsozialisten früh Fuß fassen. Die Stadt war „eine Hochburg der Bewegung”, wie es in zeitgenössischen Quellen heißt. Im Zweiten Weltkrieg wurde hier ein Arbeitserziehungslager durch die Gestapo errichtet. Der Rundgang führt sowohl zu den Stätten der Opfer wie auch zu jenen der Täter.