Laib, Sarah
Umweltberatung
Fachbereich 5.1 - Stadtplanung
Metzingen stellt sich den Herausforderungen des Klimawandels aktiv und lösungsorientiert. Wir informieren, beraten und vernetzen alle, die mitmachen wollen – von privaten Haushalten über Schulen und öffentliche Einrichtungen bis zu lokalen Unternehmen.
In Metzingen werden zahlreiche Projekte umgesetzt, welche die Stadt fit für die Zukunft machen. Von grünen Freiräumen über moderne Gebäude bis hin zu smarter Energie. Hier zeigen wir, was bereits läuft und was geplant ist. In unserem Klimanetzwerk arbeiten wir zusammen, um die Energiewende vor Ort voranzubringen. Gemeinsam werden Projekte geplant, Ideen ausgetauscht und Maßnahmen umgesetzt, die nachhaltig wirken.
In regelmäßigen Abständen bieten wir Privatpersonen neutrale und unabhängige Energieberatungsgespräche und Energiechecks mit einem erfahrenen Energieberater an.
Wir unterstützen Unternehmen bei der Energiewende. Bei einem kostenlosen Photovoltaik- und Energieeffizienz-Check entwickeln wir passende Maßnahmen für Unternehmen.
Außerdem finden regelmäßig Projekte für Metzinger Schulen zum Thema "Energie sparen" und "Klimawandel". Im Familienzentrum in Metzingen finden regelmäßig Klima-Nachmittage statt.
Weitere Informationen über den Klimaschutz und die aktuelle Zukunftskampagne "Metzingen bleibt cool" finden Sie unter
Die Stadt Metzingen ist seit 1997 Mitglied im Klima-Bündnis der europäischen Städte und Gemeinden.
Mit dem Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz Baden-Württemberg (KlimaG BW) sind große Kreisstädte verpflichtet worden, bis Ende 2023 einen kommunalen Wärmeplan (KWP) aufzustellen. Die Stadtwerke Metzingen unterstützten die Stadt Metzingen bei der Aufstellung und Umsetzung.
Die kommunale Wärmeplanung soll den Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2040 aufzeigen und als strategischer Fahrplan der Stadt, den Unternehmen aber auch den Bürgerinnen und Bürgern dienen.
Die Wärmeplanung umfasste dabei mehrere Schritte:
Wie sich die bisherige und aktuelle Situation in Metzingen darstellt, wurde in einer aufwändigen Datenerhebung und Bestandsanalye ausgearbeitet und untersucht. Anschließend folgte eine Potenzialanalyse. Anhand dieser Schritte wurde ein Zielszenario mit konkreten Maßnahmen zur klimaneutralen Wärmeversorgung für das Jahr 2040 erarbeitet.
Das Ergebnis zeigt, dass ein hohes Wärmenetzpotenzial vorliegt. Als lokale Quellen kommen unter anderem die Nutzung von Abwärme und Abwasserwärme, Biomasse als auch gebietsabhängig mitteltiefe Geothermie in Frage.
Die Wärmewendestrategie zeigt auf, wie die Umstellung der Wärmeversorgung bis zum Jahr 2040 gelingen kann und wird damit ein wesentlicher Aspekt der Energiewende.
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