
Dufner, Jürgen
Leitung Forst
„Pssst…!“ muss es in der Zeit vom 1. März bis 15. Juli im Wald heißen – denn in diesem Zeitraum ziehen die tierischen Waldbewohner ihre Kinder auf, es ist Brut- und Setzzeit. Deshalb die Bitte an alle Waldbesucherinnen und Besucher besonders achtsam zu sein und die Wege nicht zu verlassen.
Werden vom Ausstreben bedrohte Tierarten, wie beispielsweise Rebhühner, zu oft beunruhigt oder gestresst, verlassen sie mitunter sogar ihr Gehege.
Alleinaufgefundene Tiere bitte nicht anfassen! Die Muttertiere sind in unmittelbarer Nähe und kümmern sich. Riechen die Jungtiere nach Menschen, werden sie von ihren Eltern verstoßen, bedeutet das für sie meist einen qualvollen Hungerstod.
Wildtiere anzufassen oder zu nahe zu kommen, kann außerdem gefährlich sein. Gerade Wildschweinbachen verteidigen ihre Frischlinge entschlossen und reagieren unberechenbar.
Für Grünlandbesitzer gilt bei der alljährlichen Mahd besondere Aufmerksamkeit:
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Stadt Metzingen.
Alle Hundebesitzer werden gebeten, die Hunde ständig angeleint zu halten und nicht frei laufen zu lassen. Auch aus Rücksicht gegenüber anderen Waldbesuchern, bspw. Kinder oder Erwachsene können sich vor freilaufenden Hunden fürchten.
Hätten Sie’s gewusst? Sofern Hunde sich nicht in Ihrem unmittelbaren Einwirkungsbereich befinden, also in Sichtweite oder sofort abrufbar, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit.
Für uns Menschen ist der Wald ein Ort der Erholung, für die Wildtiere jedoch ihr Zuhause. Wildtiere haben hier Vorrang.
Wir als Waldnutzer sind nur zu Besuch und sollten uns entsprechend verhalten, dann leisten wir einen unwahrscheinlich wichtigen Beitrag zum Tierschutz.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Stadt Metzingen und Jägerschaft

Leitung Forst